IATA-Codes sind standardisierte Abkürzungen der International Air Transport Association (IATA) für Flughäfen (dreistellig) und Fluggesellschaften (zweistellig), die weltweit einheitlich in der Luftfahrt und beim Ticketkauf verwendet werden.
Flughafen-IATA-Codes – die dreistelligen Kürzel
Jeder Flughafen der Welt hat einen eindeutigen dreistelligen IATA-Code. Bekannte Beispiele: FRA = Frankfurt am Main, MUC = München, BER = Berlin Brandenburg, LHR = London Heathrow, CDG = Paris Charles de Gaulle, JFK = New York John F. Kennedy, DXB = Dubai International, SIN = Singapur Changi, HND = Tokio Haneda. Die Codes sind nicht immer intuitiv ableitbar – London Heathrow hat LHR, nicht LON (LON ist der Stadtcode für alle Londoner Flughäfen zusammen). Auf Gepäckanhängern, Bordkarten und in Buchungssystemen sind IATA-Codes allgegenwärtig.
Airline-IATA-Codes – die zweistelligen Kürzel
Fluggesellschaften haben ebenfalls IATA-Codes, die zweistellig sind: LH = Lufthansa, FR = Ryanair, U2 = EasyJet, EK = Emirates, QR = Qatar Airways, TK = Turkish Airlines, LX = Swiss. Diese Codes erscheinen in der Flugnummer: LH 400 ist ein Lufthansa-Flug mit der Nummer 400. Bei Codeshare-Flügen erscheinen zwei Flugnummern mit verschiedenen Airline-Codes auf demselben Flug.
Wozu kennt man IATA-Codes?
Beim Buchen auf Portalen werden IATA-Codes oft als schnelle Eingabe akzeptiert – statt „Frankfurt" einzutippen reicht „FRA". Bei der Gepäckverfolgung bei Verlust ist der dreistellige Flughafen-Code auf dem Gepäckanhänger entscheidend. Auf dem Boarding-Pass stehen immer die IATA-Codes von Abflug- und Zielflughafen. Wer häufig fliegt, kennt die wichtigsten Codes auswendig – das spart beim Buchen Zeit und verhindert Verwechslungen (z. B. London Heathrow LHR vs. London Gatwick LGW).
💡 Tipp: Städte mit mehreren Flughäfen
Viele Großstädte haben mehrere Flughäfen mit verschiedenen IATA-Codes – London (LHR, LGW, STN, LTN, LCY), Paris (CDG, ORY), New York (JFK, EWR, LGA), Mailand (MXP, BGY, LIN). Beim Buchen immer prüfen, welcher Flughafen gemeint ist – besonders bei LCCs, die gerne Nebenflughäfen (z. B. Bergamo BGY statt Mailand MXP) anfliegen.