Mallorca ist die größte der Balearen-Inseln und mit rund 13 Millionen Besuchern pro Jahr eines der meistbesuchten Reiseziele Europas. Die Insel vereint kristallklares Wasser, eine beeindruckende Berglandschaft, charmante Städte und eine hervorragende gastronomische Szene.
Die schönsten Strände Mallorcas
Mallorca hat über 200 Strände – von belebten Tourismusstränden bis zu einsamen Buchten. Es Trenc im Süden ist Mallorcas schönster Naturstrand: kilometerlanger weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und kein einziges Hotel in Sichtweite. Der Strandabschnitt ist Naturschutzgebiet und bleibt dadurch weitgehend unverbaut – ein seltenes Juwel im Mittelmeerraum.
Cala Mondragó im Osten liegt im gleichnamigen Naturpark und bietet zwei kleine Buchten mit geschütztem Wasser und Pinienwäldern direkt am Strand. Im Norden begeistert die Cala Mesquida mit wildem Charakter und Dünen, während die Playa de Muro in der Bucht von Alcúdia mit 9 Kilometern Sandstrand ideal für Familien ist.
Wer die Partystrände sucht, findet sie in der Playa de Palma und in Magaluf – hier ist das Angebot an Unterhaltung, Hotels und Nachtleben entsprechend dicht, was diese Strände bei jüngeren Reisenden beliebt macht.
Serra de Tramuntana – UNESCO-Welterbe
Das Tramuntana-Gebirge im Nordwesten der Insel ist seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe für seine Kulturlandschaft. Die bis zu 1.445 Meter hohen Berge (Puig Major) fallen steil ins Meer ab und bieten eine dramatische Küstenlandschaft mit kleinen Bergdörfern, Olivenhainen und Terrassenfeldern.
Valldemossa mit dem historischen Kartäuserkloster – in dem Frédéric Chopin und George Sand einen Winter verbrachten – ist eines der bekanntesten und meistfotografierten Dörfer der Insel. Deià, ein Künstlerdorf hoch über dem Meer, zog Jahrzehnte lang Schriftsteller und Maler an und hat bis heute seinen außergewöhnlichen Charakter bewahrt. Sóller ist per historischer Straßenbahn von Palma aus erreichbar und bietet einen der schönsten Häfen der Insel.
💡 Tipp: Mallorca abseits der Saison
Frühling (März bis Mai) und Herbst (Oktober/November) sind die besten Reisezeiten für Aktivurlauber und Naturfreunde. Die Mandelblüte im Januar/Februar ist ein spektakuläres Naturschauspiel. Im Hochsommer ist die Insel übervoll und die Temperaturen teilweise extrem – 35 Grad im Schatten sind im August keine Seltenheit.
Palma de Mallorca
Die Inselhauptstadt Palma ist weit mehr als nur Durchgangsstation. Die gotische Kathedrale La Seu direkt am Hafen, der maurische Königspalast Almudaina, die arabischen Bäder und das pulsierende Viertel Santa Catalina mit seinen Tapas-Bars und Märkten machen Palma zu einer der lebenswertesten Mittelmeerstädte.
Die Altstadt Palmas ist vollgepackt mit Geschichte: Adelspaläste, Stadtmauern und versteckte Innenhöfe wechseln sich ab. Das moderne Museu Es Baluard für zeitgenössische Kunst und das Fundació Pilar i Joan Miró ergänzen das kulturelle Angebot.
Aktivitäten auf Mallorca
Radfahren ist auf Mallorca eine Kulturtätigkeit – die Insel ist mit einem exzellenten Straßennetz und sanften bis anspruchsvollen Routen eines der besten Rennrad-Ziele Europas. Profi-Teams trainieren hier im Frühjahr. Wandern im Tramuntana-Gebirge auf dem GR-221 (Ruta de Pedra en Sec) ist anspruchsvoll aber außerordentlich lohnend.
Wassersport jeder Art ist möglich: Schnorcheln und Tauchen in kristallklaren Buchten, Kajak entlang der Felsenküste, Segeln, Kitesurfen und Stand-Up-Paddling. Höhlenerkundungen – die Coves del Drac im Osten mit ihren riesigen Tropfsteinformationen sind ein absolutes Highlight.
Beste Reisezeit für Mallorca
Mai, Juni und September sind ideal: angenehme Temperaturen um 25 Grad, warmes Wasser (ab Juni) und deutlich weniger Touristen als im Juli/August. Der Hochsommer ist heiß, teuer und voll. Für Wanderurlaub empfiehlt sich der Frühling, für Radtouren der März bis Mai.
Mallorca-Urlaub planen
Nutze unsere Ratgeber für einen unvergesslichen Inselurlaub auf Mallorca.
📋 Zur Reiseplanung