Vollpension (VP) ist eine Verpflegungsform, bei der alle drei Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen und Abendessen – im Zimmerpreis enthalten sind. Getränke sind meist nicht inklusive.
Was ist bei Vollpension enthalten?
Vollpension umfasst Frühstück, Mittagessen und Abendessen – typischerweise als Buffet oder als Menü. Damit ist die Grundversorgung für den gesamten Aufenthalt gesichert. Was in der Regel nicht enthalten ist: Getränke (auch nicht zu den Mahlzeiten), Snacks zwischen den Mahlzeiten, Zimmerminibar sowie alle Leistungen außerhalb des Restaurants wie Spa, Ausflüge oder Sportangebote. Vollpension ist damit die umfangreichere Alternative zur Halbpension, aber weniger allumfassend als All-inclusive.
Vollpension vs. All-inclusive – der entscheidende Unterschied
Oft wird Vollpension mit All-inclusive verwechselt, aber der Unterschied ist erheblich: Bei Vollpension sind Getränke extra, bei All-inclusive sind sie inklusive. Wer also gerne Wein zum Abendessen trinkt oder tagsüber am Pool Cocktails genießt, zahlt bei Vollpension deutlich drauf. Für Gäste, die kaum Alkohol konsumieren und die Mahlzeiten nur als Grundversorgung nutzen, kann Vollpension aber preiswerter sein als All-inclusive.
Wann ist Vollpension sinnvoll?
Vollpension eignet sich besonders für Reiseziele, bei denen Restaurants in der Umgebung schwer zugänglich oder sehr teuer sind – zum Beispiel abgelegene Berghotels, Inselresorts oder Clubanlagen. Für Wanderurlaube und aktive Reisen, bei denen man mittags versorgt sein möchte, ist Vollpension praktischer als Halbpension. Für Städtereisen, bei denen man mittags und abends lokale Küche erleben möchte, bindet Vollpension unnötig ans Hotel – hier ist Garni flexibler.
💡 Tipp: Lunchpaket anfragen
Viele Vollpensions-Hotels bieten statt des Mittagessens im Restaurant ein Lunchpaket (Sandwich, Obst, Wasser) für Tagesausflüge an. Beim Eincheck-in nachfragen – gerade für aktive Urlauber ist das eine praktische Alternative zum gebundenen Mittagstisch.